Das Aus für die Geburtsstation im Krankenhaus Bad Belzig

Ab dem 1. April 2015 werden die Nachkommen der Bad Belziger Familien, das Licht der Welt in Brandenburg, Wittenberg, Potsdam oder in einem Rettungswagen erblicken. Da Landrat Wolfgang Blasig der Ansicht ist, dass sich die Abteilung nicht mehr rentiert , wird jetzt die letzte Geburtshilfestation im Landkreis Potsdam-Mittelmark nach 53 Jahren geschlossen.
Baby grimasse
Als Ausgleich soll im Potsdamer Klinikum ein fünfter Kreißsaal eröffnet werden. und werdende Mütter können schon vor dem Geburtstermin ein Appartement auf dem klinikeigenen Campus beziehen. für die Familie wird ein Shuttle-Verkehr eingerichtet.
Zusätzlich werden jetzt alle Rettungsärzte und -sanitäter mehrere Schulungen absolvieren, die jährlich wiederholt werden, um bei Spontangeburten die Erstversorgung zu übernehmen. Danach werden die Gebärenden in eines der Krankenhäuser gefahren.
Grund sei,  dass die Zahl der Geburten von 257 auf 185 Neugeborene gesunken ist und das im Kreis ein Fachärzte- und Hebammenmangel bestünde.
„Der demografische Wandel stellt die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten vor neue Herausforderungen: Immer mehr Menschen stehen immer weniger niedergelassene Ärzte gegenüber. Ziel muss es sein, die Entscheidung für eine hausärztliche Niederlassung im ländlichen Raum zu fördern  und Praxisgründungen zu erleichtern, um  vor allem auf dem Land abzeichnenden Ärztemangel zu beheben und somit auch die Kliniken zu entlasten“, meint Kreisvorsitzende Jeannette Paech, wer möchte schon, dass sein Kind das Licht der Welt in einem Rettungswagen erblickt.
Im Endeffekt fördert das Ganze nur eine schnellere Abwanderung der jungen Familien, es wird kein weiterer Zuwachs kommen und es werden immer mehr ältere Menschen immer weniger Ärzten gegenüber stehen.“
Bleibt abzuwarten, ob Blasig sein Wort hält und der restliche Standort erhalten bleibt.
Seltsamerweise sind die Kitas überfüllt, wie kann das sein, wenn es nur so wenige Neugeborene gibt? Was passiert, wenn die Geburtenrate wieder steigt? Wer sichert die Krankentransporte? Werden neue bzw. zusätzliche Rettungswagen angeschafft und der Shuttleservice für die Familien? Wer zahlt das Ganze? Ist das nicht eine Milchmädchenrechnung , Herr Blasig?
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