Marina Teltow wird immer mehr zum BER, Piraten Teltow kritisieren Fehlplanung

Volle Kraft voraus! Mit dieser vollmundigen Erklärung wurde das Hafenprojekt „Marina Teltow“ einst auf den Weg gebracht. [1]
Mittlerweile dürfte nun aber auch der allergrößte Befürworter des Projektes merken, dass das Hafenprojekt in Teltow ins Taumeln geraten ist und immer größere Summen an Geld verschlingt. Während ursprünglich Baukosten von rund 4 Millionen € im Raum standen, ging es 2014 bereits um Kosten von 8 Millionen €. [2] 
Nun, im Jahre 2016, stehen nicht mehr Kosten von 8 oder gar 10 Millionen € im Raum. 2016 sollen die Kosten mal eben gleich um weitere 4 Millionen €, also um den ursprünglich für die gesamte Fertigstellung eingeplanten Betrag, auf dann 14 Millionen € ansteigen.  [3] 
Das Fatale an der Situation ist, dass der Hafen von Bürgermeister Schmidt seinerzeit als Projekt der Stadt Teltow und nicht als privates Bauvorhaben geplant worden ist. Von der Stadt Teltow wurde -mit Unterstützung der „etablierten Parteien“ von SPD, CDU und FDP- sogar eine Garantie abgegeben, dass finanzielle Defizite aus dem zukünftigen Betrieb des Hafens übernommen werden. [4] 
Wäre der Hafen nicht als Projekt der Stadt Teltow, sondern als privates Bauprojekt auf den Weg gebracht worden, sähen sich die Bürger in Teltow nicht permanent neuen Nachforderungen in Millionenhöhe ausgesetzt. Auch hätte das mit einem Betrieb des Hafens verbundene Kostenrisiko von der Stadt Teltow abgewendet werden können.
Hierzu die Stadtverordnete der Piraten Teltow, Jeannette Paech:
„Das gut gemeinte Hafenprojekt war von Anfang an eine einzige Fehlplanung. Die Kosten für die Marina Teltow explodieren. Während viele Projekte der Bürger bis hin zum Bau eines Schwimmbades auf Grund der wirtschaftlichen Situation der Stadt Teltow nicht umgesetzt werden können, sollen zur Schaffung von Liegeplätzen für Yachten offensichtlich die nächsten 4 Millionen € im Hafen versenkt werden. Es ist an der Zeit, dass auch die noch verbliebenen Befürworter des Hafenprojektes endlich die Realität anerkennen und konstruktiv an der Beendigung des Projektes mitwirken“

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