Mathias Täge (PIRATEN): Grundversorgung neu denken – Für lebenswerte Dörfer bis ins hohe Alter

Die Fraktion BVB – Freie Wähler haben im Brandenburger Landtag eine Kleine Anfrage (Drucksache 6/5992) zur Grundversorgung im ländlichen Raum gestellt. Die Landesregierung – vertreten durch die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung – hat die Anfrage jetzt dahingehend beantwortet, dass es nicht Aufgabe der Landesregierung sei, eine ortsnahe Versorgung mit Gütern sicherzustellen. Dies sei letztlich Aufgabe der Kreise. [1]
 
Dazu der Direktkandidat der PIRATEN zur Bundestagswahl Mathias Täge (WK 60):
„Die Sichtweise der Landesregierung greift zu kurz. Schon in der Großen Anfrage der Grünen zur „Zukunft der Dörfer“ [2] zeigt die Landesregierung, dass sie den ländlichen Raum und seine Probleme nicht verstanden hat. Mit Blick auf die demografische Entwicklung muss man die Dörfer mehr in den Blick nehmen. Dazu gehört auch eine Versorgung mit Gütern, Dienstleistungen und vor allem der Schaffung eines Sozialen Raumes, wo die Bewohner miteinander reden können. In kleinen Dörfern rechnen sich Dorfläden nur in den seltensten Fällen. Das merkt man am Aussterben der Dorfläden und Kneipen. Daher müssen zukünftig neue Wege gegangen werden.
Und Täge ergänzt:
„Das Land Brandenburg muss die Dörfer bei der Bereitstellung Sozialer Räume unterstützen. Solche Räumlichkeiten müssen die Möglichkeit bieten, Dinge einzukaufen, Amts/Postbesuche zu erledigen, im Internet zu surfen oder aber auch einfach nur miteinander reden zu können. Die konkrete Ausgestaltung solcher Räumlichkeiten kann dann von Dorfvereinen vor Ort organisiert werden.“ 
Quellen: