Die Piraten Mathias Täge (WK60) und Andreas Schramm (WK 61) bedanken sich bei ihren Wählern

Ein zum Ende hin immer mehr polarisierender Wahlkampf  ist nun zu Ende. Der Zeitpunkt ist damit da, wo wir den Bürgern danken möchten die uns ihre Stimme  zur Bundestagswahl gegeben haben. Als Direktkandidaten
einer kleinen Partei, die in Brandenburg mit keiner Landesliste auf dem Wahlzettel stand, sehen wir in den zusammen fast 2000 Stimmen schon einen Vertrauensbeweis.  Ebenso möchten wir der Presse danken,  die in unseren Wahlkreisen 60 und 61 jedem Direktkandidaten annähernd die gleiche Möglichkeit geboten hat. Unsere Gratulation  geht an die Gewinnerinnen der Wahlkreise, Dietlind Tiemann im Wahlkreis 60 und Manja Schüle im Wahlkreis 61. Wir wünschen beiden Damen viel Erfolg bei ihrer Arbeit im neuen deutschen Bundestag.

Der Ausgang der Bundestagswahl ist für uns Piraten wegen des schwachen  Abschneidens der Piratenpartei und für unser Land durch den Einzug einer rechtspopulistischen Partei in den Bundestag wenig erfreulich. Als Demokraten gibt der Wahlausgang uns zu denken, denn er war doch sehr stark von Emotionen überschattet. Umso mehr sollten wir innehalten und uns hinterfragen, wie wir mit dem Wahlausgang umgehen. Der Reflex, der da nun wegen des Wahlerfolgs der rechtspopulistische Partei ausbricht und das Schimpfen auf Wähler hilft uns und der Demokratie hierbei eher wenig. Wir sollten stattdessen den Wahlausgang als Chance betrachten die Demokratie zu erneuern. Ein mehr an Mitbestimmung und Bürgerbeteiligung wäre da ein Weg. Die Zeiten, dass Kandidaten gewählt und dann von oben herab regieren können, sind ein Auslaufmodell. Denn nur wenn gerade auch die dieses Mal rechtspopulistisch wählenden Bürger das Gefühl haben, dass ihre Sorgen ernst genommen werden und sie selber auch Gehör finden, wird man sie für die Demokratie zurück gewinnen können. Es war am Ende eine Denkzettelwahl die sich im Ergebnis in einer Partei kanalisierte.

Was kann man nun als Pirat tun?
Wir für unseren Teil bleiben weiter der Lokalpolitik treu und versuchen nun zunächst dort mit  unseren Ideen die Politik zu verbessern. Dies, schon damit auch die Bürger eine andere Wahloption haben. Denn Demokratie heißt eben auch, die Wahl zu haben. Sehen wir den deshalb Wahlausgang als Weckruf und engagieren uns!“


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